Neue Schulsanitäterinnen und Sanitäter

Im zweiten Halbjahr des letzten Schuljahres fand die zweitägige Ausbildung für unsere neuen Schulsanitäter bzw. Schulsanitäterinnen statt. Schüler und Schülerinnen der 7. und 8. Klassen konnten daran teilnehmen. Unter Anleitung von Frau Grünberg vom DRK lernten die oben abgebildeten 12 Schüler und Schülerinnen in Theorie und Praxis die wichtigsten Grundfertigkeiten der Ersten Hilfe, um im Notfall an unserer Schule als Ersthelfer eingesetzt werden zu können. Um sich in Notsituationen richtig zu verhalten, wurden unter anderem der Ablauf bei Auffinden einer verletzen Person sowie auch das Anlegen von Verbänden und die verschiedenen Möglichkeiten der Wiederbelebung trainiert. Die 12 neuen Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen unterstützen jetzt die bereits seit zwei Jahren bei uns erfolgreich agierenden Schulsanitäterinnen. Ein ausdrücklicher Dank an dieser Stelle an das tolle Schulsanitätsteam der KGS.

Musikalische Stunde

Unter der Leitung von Karen Kolb und Eva Matthiesen präsentierten am 4.7.18 zahlreiche Kinder der ersten bis vierten Klassen wunderbare Melodien zum Mitklatschen und Schunkeln. Der Chor der ersten beiden Jahrgänge überzeugte durch mitreißende Tänze und Chorstücke mit Instrumentalbegleitung, die den Zuhörern ein begeistertes Lächeln auf das Gesicht zauberten. Die Orff- AG präsentierte rhythmisch anregende Songs zum Mitschnipsen, die in einer überraschend großen Gruppe unter höchster Konzentration gespielt wurden. Das Ergebnis monatelanger Arbeit konnte sich sehen und vor allem hören lassen. Wir danken Frau Kolb und Frau Matthiesen für ihren unermüdlichen Einsatz in unserem musikalischen Schulleben. Eine echte Bereicherung!

Sportliche Höchstleistungen

Am 12.6.18 fanden auf dem Sportplatz des Schulzentrums Heide- Ost die Bundesjugendspiele der Grundschule Klaus Groth statt. Mit viel Freude und Engagement zeigten die Erst- bis Viertklässler in den Disziplinen Weitsprung, Sprint, Weitwurf, Langstreckenlauf und (als Geschicklichkeitsparcours getarnter) Hürdenlauf tolle Leistungen. Vergangenen Freitag wurden in der Turnhalle im Loher Weg von unserer Sportfachkraft Saskia Pflügler neben zahlreichen Siegerurkunden auch 13 Ehrenurkunden verteilt, 4 davon gingen sogar in die ersten Klassen. Wir gratulieren Jonathan (2b), Mansour (4a), Jan (3b), Henja (3a), Alissa (2b), Frida (3b), Melina (1c), Hussein (3a), Malte (3a), Matea (3b), Maja (1c), Fernando (1c), Hannes (1b) und allen anderen TeilnehmerInnen zu einer erfolgreichen Teilnahme an den diesjährigen Bundesjugendspielen.

Besuch der Rettungswache

Für die Drittklässler der Klaus- Groth- Schule stand letzte Woche ein Besuch der Rettungswache des Westküstenklinikums auf dem Programm. Auf Initiative und unter der Organisation von Lehramtsanwärterin Lisa Plehn wanderten die aufgeregten Kinder schon früh am Morgen gemeinsam mit ihren Begleitpersonen zur Rettungswache und bekamen dort von Sven Soletzki eine interessante Führung durch die Rettungswache und eine aufschlussreiche Einführung in die Arbeit der Rettungsassistenten und Notärzte im Einsatz.

Es sei sehr wichtig, den Kindern die Angst vor dem Krankenwagen zu nehmen, so Sven Soletzki. Er und seine Kollegen erleben es leider oft, dass Kinder in Notsituationen in direktem Kontakt mit den Rettungsassistenten und dem eindrucksvollen RTW Angst vor den neon-orange gekleideten, fremden Menschen, all den technischen Geräten und dem Transport haben. Herr Soletzki erklärte den Kindern zum Beispiel das Herz-Kreislauf- Kontrollgerät und erläuterte, dass die Fingerklemme zur Überprüfung des Herzschlags verwendet würde und die Blutdruckmanschette am Arm zwar etwas drücke, aber den Ärzten und Rettungsassistenten wichtige Informationen über den Zustand der Patienten gebe.

„Wir wollen Euch ja helfen, dazu brauchen wir die Informationen, die uns diese Geräte zeigen. Ihr braucht davor keine Angst zu haben, die Klemme und die Blutdruckmanschette tun nicht weh“, versicherte Sven Soletzki. Die Kinder aus den dritten Klassen waren fasziniert von all den neuen Informationen und Maschinen in einem Rettungswagen. „Genau diese Faszination behindert uns als Rettungssanitäter aber leider viel zu oft bei unserer Arbeit.“ Es stellt ein großes Problem dar, dass es immer wieder Menschen gibt, die bei Unfällen oder bei Rettungseinsätzen herbeieilen und den Unfallort blockieren, weil sie neugierig sind und sich unbedingt ein eigenes Bild von der Situation machen wollen. Die sog. „Gaffer“ sind in dem Moment ein Sicherheitsrisiko, wenn die Rettungskräfte und Ärzte nicht mehr schnell genug und ungestört arbeiten können. „Außerdem tragen sie zum Unwohlsein der Patienten bei, denn niemand hat es gern, in einer misslichen Lage beobachtet zu werden, wenn es ihm nicht gut geht.“, so Sven Soletzki weiter. Um den Kindern klar zu machen, wie man sich fühlt, wenn man begafft wird, durften sich einige Kinder Kopf an Kopf im Kreis auf den Boden legen. Die anderen Schülerinnen und Schüler stellten sich um sie herum und schauten von oben auf die liegenden Kinder herab. Auch Fachlehrkraft Katharina Seemann wollte sich einen Eindruck dieser Situation verschaffen und legte sich in den Kreis von ca. 15 Kinder. Als sie die Augen aufschlug, sah sie nicht viel vom Himmel, sondern nur neugierig und großäugige Kinder, die in diesem Beispiel die Schaulustigen sehr gut imitieren. Wann sieht man auch schon mal seine Lehrerin vor sich auf dem Boden liegen? „Das ist schon ziemlich beklemmend. Man sieht ja den Himmel kaum noch und hat das Gefühl, eingesperrt zu sein.“, verdeutlichte Frau Seemann die Situation. Es ist sicherlich allen klar geworden, dass man bei einem Rettungseinsatz nicht im Wege stehen soll und die Patienten der Obhut der Rettungskräfte überlassen muss.

Zum Abschluss dieses Unterrichtsgangs frühstückten die Kinder und bedankten sich sehr herzlich bei Herrn Soletzki für diese aufschlussreiche Führung durch die Rettungswache, bevor es am späten Vormittag wieder zurück zur Schule ging. 

Ausgezeichnetes Medienkonzept

Die Schulleitung und das Kollegium der Klaus- Groth- Schule in Heide freuten sich letzte Woche sehr über eine ganz besondere Auszeichnung. Im Rahmen der Qualitätsentwicklung an Schulen des Landes Schleswig- Holstein mit dem Schwerpunkt IT- Medien wurde die KGS von Bildungsministerin Karin Prien zur Modellschule „Lernen mit digitalen Medien im Fachunterricht“ ernannt, und dies verdientermaßen – so hatten der Medienbeauftragte Jan Bütje und Schulleiterin Ilka Hoop- Parschat auf der Grundlage von Ideen und mit Hilfe des gesamten Kollegiums monatelang ein hervorragendes, pädagogisches Medienkonzept erarbeitet und unter der Anleitung der Schulleiterin bereits einen ganzen Medientag an der KGS durchgeführt, an dem die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen in Eigenregie gemeinsam mit den Klassen 5 und 6 besonders jugendrelevante Themen wie z.B. soziale Netzwerke, Datenschutz, Internetgaming und Cybermobbing erarbeiten durften. Die Auszeichnung zur Modellschule „Lernen mit digitalen Medien im Fachunterricht“ geht einher mit einem Preisgeld von 20.000€, welches selbstverständlich für eine positive Schulentwicklung, u.a. im Bereich der Medienausstattung, verwendet wird. Das Kollegium und die Schulleitung der Klaus- Groth- Schule arbeiten auch weiterhin an einem zukunftsorientierten und mediengestützten Schulprogramm. An dieser Stelle sei allen Beteiligten für ihr motiviertes Engagement gedankt.

Medientag

Im Rahmen des Medienkonzeptes und als offizielle „Media- matter“- Schule (zu deutsch „Medien sind bedeutsam“) hatten die Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Jahrgänge für ihre Mitschüler der 5. und 6. Klassen einen ganz besonderen Tag geplant und letzten Freitag durchgeführt. Das gesamte obere Stockwerk der Klaus- Groth- Schule im Loher Weg wurde in Projekträume aufgeteilt, in denen die SchülerInnen in Kleingruppen an den verschiedensten Themen der Medienerziehung arbeiteten und sich darüber austauschen konnten, was sie im Internet schon alles erlebt haben.

Ob „Whatsapp“, „Facebook“, „Snapchat“, „Instagram“ oder andere soziale Netzwerke - das Leben der Kinder findet schon längst nicht mehr nur in der realen Welt statt. Medien bestimmen den Alltag der Kinder und Jugendlichen so stark, dass es wichtig ist, ihnen bestimmte Themen wie „Urheberrechte“, „Cybermobbing“ oder auch „Internet gaming“ näher zu bringen, um sie vor negativen Einflüssen und Suchtverhalten zu schützen, aber auch vor rechtswidrigem Verhalten, wie zum Beispiel groben Beleidigungen, zu warnen, denn das Internet ist kein rechtfreier Raum. Natürlich ist die Medienerziehung  fast täglicher Bestandteil des Unterrichts, denn der Umgang mit Informationsportalen im Internet oder dem virtuellen Lernen am PC ist an der Klaus- Groth- Schule nicht nur in den höheren Klassen durchaus bekannt. Dieser Projekttag war jedoch trotzdem etwas ganz Besonderes, da die Kinder dieses Mal nicht von Lehrkräften, sondern von ihren Mitschülern unterrichtet wurden, was den Reiz und vielleicht sogar die Einflussnahme ordentlich verstärkt hat. Wir danken den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern für diese wichtige Unterstützung!

Gemeinsame Fortbildung mit der GemS Heide-Ost

 

Mit dem Ziel, den fachlichen Austausch zu erhöhen, haben die Mathematik-Fachschaften der Gemeinschaftsschule Heide-Ost und der Klaus-Groth-Schule am 3. Mai 2018 eine gemeinsame Fortbildung durchgeführt. Gegenstand der Fortbildung, die mit rund 15 Teilnehmern am Nachmittag stattfand, war das Themenfeld "Terme". "Oft verlieren wir die Kinder bei diesem Thema", so der Referent Helmut Mallas vom IQSH. Um so wichtiger sei ein handlungsorientierter Ansatz, zu diesem Thema. Das vorgestellte Material bietet die Möglichkeit, binnendifferenziert auf verschiedenen Anforderungsbereichen und in verschiedenen Jahrgangssstufe zu arbeiten.

Känguru- Mathematikwettbwerb 2018

Auf Initiative der FachlehrerInnen wurden Mathe begeisterte Schülerinnen und Schüler aus den 2. – 4. Klassen zum Känguru- Wettbewerb der Humboldt- Universität Berlin eingeladen und mussten in einem 2- stündigen Test ihr mathematisches Können unter Beweis stellen. Das Besondere an den Aufgaben ist, dass es sich meist um echte Knobelaufgaben handelt, die nicht nur durch einfaches Errechnen von Aufgaben zu lösen sind. Den Kindern wird abverlangt, auch mal „um die Ecke“ zu denken, mehrere mathematische Handlungsschritte innerhalb einer Aufgabe auszuführen und hin und wieder auch mal Lösungsideen auszuprobieren. Bildliche Darstellungen werden hier ebenso hinzugezogen wie Vorlagen, die die Kinder selbstständig ergänzen oder abändern müssen, um die richtige Antwort geben zu können. So ist der Känguru- Mathematikwettbewerb wirklich genau richtig für Matheexperten und Gedankentüftler.

Als besonders ausdauernd und clever stellten sich letzte Woche Jan Korte (4b), Jan Dodenhöft (3b), Lilly Evers (3b) und Matea Mircheska (3b) heraus. Die vier SchülerInnen bekamen als die begabtesten ihrer Jahrgänge eine besondere Auszeichnung, nämlich eine Urkunde und ein Geschenk in Form von Mathematik- Knobelspielen. Jan Korte ergatterte sogar das begehrte Känguru- T-Shirt für 2018. Wir gratulieren im Namen der gesamten Klaus- Groth- Schule Heide und wünschen weiterhin viel Begeisterung und Erfolg!

Apfelbäume pflanzen als Umweltschutzprojekt

Nachdem die damalige Klasse 3b unter der Aufsicht von Frau Jenzen im vergangenen Jahr einen Bienenschaukasten auf dem Schulhof installiert hatte und ihre Klassenlehrerin jedes Jahr einen Apfeltag veranstaltet, an dem die Kinder Apfelsaft aus selbst gepflückten Äpfeln pressen können, hatten dieses Jahr alle gemeinsam die Idee, Apfelbäume anzupflanzen, um den bestäubenden Insekten im städtischen Raum Gelegenheit der Nahrungsaufnahme zu geben und gleichzeitig das Bestäuben umliegender Bäume und Büsche zu gewährleisten. Der Kreis Dithmarschen richtet auch dieses Jahr wieder eine Umweltschutzaktion aus, an der sich alle Dithmarscher  Schulen des Kreises bewerben und monetäre Preise gewinnen können. Im Vorfeld wurde die Notwendigkeit befruchtender Insekten, wie zum Beispiel Bienen und Hummeln, im Unterricht erarbeitet und als Abschluss die Idee geboren, auf dem Schulgelände zwei Apfelbäume anzupflanzen. Mit viel Freude und Engagement hoben die Kinder einen Tag vor dem Eintreffen des Gärtners zwei tiefe Löcher an der Längsseite der Sporthalle aus und setzten vergangenen Montag,  gemeinsam mit Herrn Österreich, die Apfelbäume ein. Diese wurden mit Hilfe von zwei stabilen Stangen stabilisiert und ausreichend bewässert, damit sie weiter wurzeln können und in den nächsten Jahren hoffentlich eine gute Ernte abwerfen. Mit diesem Projekt beweisen die Lehrkräfte und SchülerInnen einmal mehr, dass ihnen die Umwelt und Nachhaltigkeit auch in Bezug auf den Erhalt bestäubender Insekten sehr wichtig sind. Die Kinder werden somit schon früh zu kleinen Umweltschützern und erkennen die wichtige Arbeit und notwendigen Voraussetzungen der Obsternte, die ohne Insekten nicht möglich wäre. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Frühlingsbasteln

Initiiert von Frau Stephanie Elsen, der Grundschulkoordinatorin, im Loher Weg boten in jedem Klassenraum der Klassen 1 bis 4 die Lehrkräfte mit Unterstützung durch Schulassistenten, Referendarinnen und engagierten Eltern bis zu 3 Bastel- und Gestaltungsstationen an. Da wurden farbenfrohe Fensterbilder erstellt, Grußkarten gestaltet, Frühlingskränze aus Weidenzweigen gebunden, Blumentöpfe bemalt, diese danach mit Erde befüllt und Kressesamen gesät. Die kleinen Besucher der KiTa „Regenbogen“ und „Sternschnuppe“ waren mit Feuereifer dabei und ließen sich gerne einen Vormittag in den vor-österlichen Schulalltag entführen. Wenn es beim Basteln mal ein bisschen schwierig wurde, halfen die „Großen“ und unterstützten die zukünftigen Erstklässler bei ihren Vorhaben. Alle Kinder durften die gebastelten Kunstwerke und Blumentöpfe mit nach Hause nehmen und dort stolz ihren Eltern präsentieren. Organisatorisch umrahmt wurde der Bastelvormittag von einem gemeinsamen Singen von Frühlingsliedern und einem musikalischen Ausklang, organisiert von der Musikfachkraft Frau Karen Kolb mit Unterstützung der Klasse 4b. Ihr und allen Helfern sei an dieser Stelle für diesen unvergesslichen Frühlingsbastelvormittag gedankt.

 

 

Marktplatz der Berufe

Markplatz der Berufe

Bereits zum 15. Mal fand in der letzten Woche der „Marktplatz der Berufe“ an der Klaus- Groth- Schule in Heide statt. Im Rahmen der Berufsorientierung stellten sich zahlreiche Firmen und Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen den SchülerInnen der 8. bis 10. Klassen und allen weiteren Interessierten vor.

Schon zu Beginn der Veranstaltung am Samstagvormittag lobte Schulleiterin Ilka Hoop- Parschat in einer herzlichen Begrüßung das große Engagement der Ausbildungsbetriebe, den SchülerInnen die Möglichkeit zu geben, sich an ihrer eigenen Schule über die unterschiedlichen Berufe zu informieren und Ausbildungschancen auszuloten. Iniitiert wurde diese Veranstaltung von motivierten Lehrkräften, allen voran Petra Meinke, ihrerseits Koordinatorin der Sekundarstufe.

Die Stände der einzelnen Betriebe waren überaus anschaulich und ansprechend gestaltet. Die SchülerInnen konnten hier lebensnahe Gespräche führen und Materialien ausprobieren, mit denen sie später im Beruf auch arbeiten würden. Vielen wurden Berufe ins Gedächtnis gerufen, über die sie noch gar nicht nachgedacht hatten. Die Berufswelt auf dem Marktplatz bot so viele Ideen, dass sich einige SchülerInnen begeistert zeigten und positiv über diese Veranstaltung äußerten.

Folgende Betriebe waren vertreten: die Dithmarscher Volks- und Raiffeisenbank, Bäckerei Balzer, die AOK, die Sparkasse Westholstein, die Raffinerie Heide, das Domicil, Hotel Ambassador, Anhalt Logistics, die Bundeswehr, das Westküstenklinikum, Fa. Meyenburg, DeHoGa, Covestro, die Polizei, die Kreishandwerkerschaft, das Finanzamt Heide, Fa. Köster und Fa. Nissen. Außerdem waren die Agentur für Arbeit, eine Ausbildungslotsin für den Übergang von Schule in den Beruf und Vertreter von „Rückenwind“ (Jugendmobilität Westküste) und dem Azubi- Magazin für Schleswig- Holstein vor Ort. Herr Wolfmeier vertrat die Seite der Elternschaft und stellte den Beruf des Projektingenieurs in der Computertechnologie vor. Der Vormittag gestaltete sich als rundum gelungenes Event. Für das leibliche Wohl sorgten die SchülerInnen der höheren Klassen. Zum nächsten „Marktplatz der Berufe“ haben die meisten Aussteller bereits wieder zugesagt. Die Klaus- Groth- Schule dankt allen Teilnehmenden für ihr großes Engagement.

Unsere Zahnfee

Wie jedes Jahr besuchte unsere liebe "Zahnfee", Frau Petra Hinz, diese Woche alle Grundschulklassen um den Kindern mit Hilfe ihres Kollegen "Krocki" die Pflege ihrer Zähne näher zu bringen. Neben leicht verständlichen Bildergeschichten wird auch ein Merkspruch eingeübt, der den Kindern bei der effektiven Reinigung ihrer Zähne helfen soll. Die Kinder sind immer mit sehr viel Spaß bei der Sache und freuen sich jedes Schuljahr auf den Besuch von "Krocki" (Bild).

Gerätebrennballturnier der 5. und 6. Klassen

Das Gerätebrennballturnier der 5. und 6. Klassen der Klaus- Groth- Schule Heide war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Von engagierten Sportlehrkräften organisiert fand es am letzten Mittwoch in der Sporthalle im Loher Weg statt.

4 Stunden lang bewiesen die motivierten Kinder nach einem ganz bestimmten und wohl überlegten Ablaufplan im Brennball ihre Teamfähigkeit, Wurfkraft, Geschicklichkeit im Klettern und Schnelligkeit. Jede Klasse spielte gegen alle anderen 5. und 6. Klassen. Beim Brennball geht es darum, für die eigene Mannschaft entweder als „Fänger“ oder als „Werfer“ möglichst viele Punkte zu holen. Die Werfer müssen einen Ball möglichst weit in die Halle werfen und schnell zu den in einem großen Rechteck aufgestellten Geräten laufen. An der ersten Station steht ein großer Kasten, an der zweiten Stelle zwei kleine Kästen, danach kommt ein großer, quer aufgestellter Kasten, als vorletzte Station der Barren und zu guter Letzt eine große Weichbodenmatte, die das Ziel markiert. Die Fänger, die überall in der Halle verteilt sind, haben derweil die Aufgabe, den Ball möglichst rasch wieder nach vorne in einen kleinen Kasten zu befördern. Der jeweilige Werfer ist nur auf den Geräten sicher, sobald der Ball in diesem Kasten. Wenn sich ein Werfer noch zwischen den Geräten befindet, muss er zurück zum Anfang und die Mannschaftspositionen werden getauscht. Die Werfer werden zu Fängern und umgekehrt. Wer von den Werfern es schafft, in Etappen oder in einem „Rutsch“, den Geräteparcours zu durchlaufen, erspielt Punkte für seine Mannschaft. Die Fänger haben mit dem direkten Fangen eines Balls aus der Luft ebenfalls die Möglichkeit, sog. „Fangpunkte“ zu bekommen. In den Klassen 5 und 6 gibt es zudem noch die Regelung, dass Werfer, die sich zwischen den Geräten befinden, abgeworfen werden dürfen. Auch dann erfolgt ein Positionstausch. Ein Spiel dauert 20min. Unter größtem Einsatz bewiesen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a als Sieger des Turniers die größte Ausdauer, das beste Teamwork und ein hohes Maß an Motivation und Freude. Auf Platz 2 standen am Ende des Tages die 5b, dicht gefolgt von der 5a und der 6b. Beste Spieler aus den 5. Klassen wurden Miriam Öney und Jan- Niklas Hinz. Die besten Spieler aus den 6. Klassen waren Julie Spruijt und Baran Uca, der auch gleichzeitig als fairster Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde. Die fairste Spielerin war Sophia Brauns. Wir gratulieren allen beteiligten Schülerinnen und Schülern zu einem gelungenen und fairen Wettkampf und bedanken uns bei den Sportfachkräften der Klaus- Groth- Schule für die Organisation und Durchführung dieses sportlichen Ereignisses.

 

Unsere "kleine Didacta"

Am 13.3.18 hatten Lehrkräfte aller Heider Grund- und Gemeinschaftsschulen die Möglichkeit, in der Klaus- Groth- Schule eine eigens für sie initiierte Verlagsausstellung namhafter Schulbuchverlage zu besuchen. Zahlreiche Aussteller waren in allen Klassenräumen der unteren Etage im Hauptgebäude vertreten. Es wurden entspannt Erfahrungen zu den bereits genutzten Materialien ausgetauscht und Neuerscheinungen angeschaut. Alle anwesenden Lehrkräfte hatten direkt vor Ort die Chance, Unterrichtsmaterial zu begutachten, welches sie für sinnvoll erachten und diese im Rahmen der kommenden Fachkonferenzen zu besprechen und danach direkt zu bestellen. Für das leibliche Wohl sorgten engagierte Schülerinnen und Schüler der höheren Klassen. Das Kollegium der Klaus- Groth- Schule dankt sowohl den Kindern, die uns verpflegt haben als auch den anwesenden Vertretern der Verlage für ihre ausgezeichnete Beratung.

"Skipping hearts" - Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung durch Seilspringen

Dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern zu entsprechen und sie körperlich wie auch geistig auszulasten, gehört heutzutage leider nicht mehr wie selbstverständlich zu deren Tagesablauf. Viele Kinder spielen täglich mehrere Stunden am Computer und schauen zu oft fern. Eine der gesundheitlichen Folgen, die weltweit zum Tragen kommt, ist Übergewicht mit später daraus resultierenden Herz- und Gefäßkrankheiten. Die Klaus- Groth- Schule in Heide möchte zusammen mit der Deutschen Herzstiftung etwas dagegen unternehmen. Bereits im zweiten Jahr fand letzte Woche das Projekt „Skipping hearts“ (dt. hüpfende/ springende Herzen) statt.

In einem zweistündigen, kostenfreien Kurs wurde den Schülerinnen und Schülern der Klasse 4a die sportliche Form des Seilspringens – das „rope skipping“ – nahe gebracht. Dieser Basis – Kurs besteht aus einem angeleiteten Workshop und vermittelt zahlreiche, mit Musik untermalte Sprungvarianten, die allein, zu zweit oder in der Gruppe durchgeführt werden können. Bei Interesse kann sich daran ein Aufbau- Training anschließen, das die Kinder auf einen Schulwettkampf vorbereitet. Die sportliche Form des Seilspringens eignet sich zur Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination . Durch die Teamarbeit wird die Integration körperlich aber auch sozial schwächerer Kinder vorangetrieben. Die Erfolgserlebnisse beim Springen ließen sich an den erschöpften, aber glücklichen Gesichtern der teilnehmenden Kinder ablesen. Nach Erarbeitung einer selbst zusammengestellten Choreographie wurden die erlernten Übungen in der 4. Stunde allen Grundschülern und -schülerinnen präsentiert.

Das Projekt erfreute sich zum wiederholten Male großer Beliebtheit und wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München wissenschaftlich untersucht. Aktuell wird „Skipping hearts“ in Hessen, Rheinland- Pfalz, Baden- Württemberg, Berlin, Bayern, Saarland, Niedersachsen, Schleswig- Holstein und in Sachsen- Anhalt durchgeführt und hat bundesweit mit über 10.000 Workshops bereits mehr als 500.000 Kinder erreicht. Die Klaus- Groth- Schule freut sich, dieses Projekt auch weiterhin im Loher Weg zu initiieren. Die Kinder und Lehrkräfte waren wieder einmal begeistert.

Die Toilettensarnierung am Loher Weg ist in vollem Gange

So sieht es hinter verschlossenen Toilettentüren zur Zeit aus. Die dringend notwendige Sarnierung im Hauptgebäude im Loher Weg schreitet munter voran.

Erfolgskonzept BiLi-Unterricht

BiLi- Unterricht als bewährtes Erfolgskonzept

Der bilinguale Unterricht im Grundschulzweig der Klaus- Groth- Schule in Heide bewährt sich bereits seit 15 Jahren.

Letzten Donnerstag trafen sich beteiligte BiLi- Lehrkräfte, interessierte Eltern und Begründer und Mitglieder des Fördervereins „BiLi & friends“ wie jedes Jahr zu einem intensiven Austausch im Werner- Heisenberg- Gymnasium. Hier wird der BiLi- Unterricht an der Klaus- Groth- Schule in einem bestimmten Kurssystem weitergeführt. Die sogenannten „advanced classes“ erfreuen sich bei Lehrern und Schülern großer Beliebtheit. Bereits in Klasse 8 können die ehemaligen BiLi- SchülerInnen komplexe englische Texte verstehen, Romane lesen und interpretieren und haben keine Scheu, die englische Sprache zu benutzen, so Stephanie Schiller, Englisch- Lehrkraft und Mittelstufenleiterin am WHG. Was die LehrerInnen im BiLi- Bereich der Klaus- Groth- Schule vier Jahre lang vorbereiten, kommt den fortgeschrittenen Englischkursen am WHG sehr zugute. Ein überdurchschnittliches Sprachverständnis, umfangreiches Vokabular und den Mut, die englische Sprache als Verständigungsmittel ohne Scheu zu verwenden, zeichnet die Fünftklässler aus der KGS in besonderem Maße aus. Am WHG bekommen aber auch SchülerInnen, die nicht aus dem BiLi- Bereich kommen, die Chance, in die „advanced classes“ zu wechseln. Wie in der Klaus- Groth- Schule ist das System durchlässig gestaltet. Auch Grundschüler, bei denen im Laufe der ersten Schuljahre eine gute Sprachbegabung festgestellt wird, können in eine BiLi- Klasse wechseln, sofern sie wenig oder keine Schwierigkeiten in den nicht- sprachlichen Fächern haben.

Das Erfolgskonzept der Klaus- Groth- Schule soll in den nächsten Jahren von der BiLi- Fachschaftsvorsitzenden Karen Kolb und den BiLi- Lehrkräften weitergeführt werden. Unterstützend steht den Beteiligten an der Klaus- Groth- Schule der Förderverein „BiLi & friends“ unter dem Vorsitz von Eike Boyens zur Seite. Dieser organisiert englische Unterrichtsmaterialien, Bücher und andere Anschaffungen für den BiLi- Zweig. So macht Englisch im Unterricht, in Projekten und in der täglichen Lebenswirklichkeit der Kinder richtig Spaß.

Theater - Die Händlerin der Worte

Die Händlerin der Worte

Vergangenen Mittwoch (7.2.2018) war in der Klaus- Groth- Schule Heide im Loher Weg großes Theater angesagt. Anja Ruprecht vom Nimmerlandtheater Konstanz zog mit ihrem Musik-Schauspiel „Die Händlerin der Worte“ alle GrundschülerInnen in ihren Bann.

Da staunten die Kinder nicht schlecht, als direkt zu Beginn eine lustig hüpfende und fröhliche, junge Dame auf die Bühne getanzt kam um ihren Marktstand zu eröffnen. Was hier nur verkauft wird, fragte sich der ein oder andere gewiss. Das fantasievolle und bunte Bühnenbild ließ schon darauf schließen, dass die kommende Stunde viel Spaß bringen würde.

Mit wunderbar eingängigen Liedern, einem zauberhaft bunten Kleid und einer professionell ausgebildeten Singstimme verzauberte die Anja Ruprecht als „Händlerin der Worte“ nicht nur die Kleinen. Die ein oder andere Lehrkraft strahlte begeistert und wurde wie die Kinder in eine lehrreiche Geschichte über den Sinn und Nutzen von Wörtern eingeführt. Die Marketenderin (so nannte man früher die Marktfrauen) verkaufte an ihrem Stand mit viel Überzeugungskraft Worte der Höflichkeit, wie zum Beispiel „Bitte“ und „Danke“, Schimpfwörter, z.B. „Scheibenkäse“, heilende Wörter wie „Blumen“, „streicheln“ und „umarmen“ und sogar Wörter aus anderen Ländern, die ihr früher immer ein wenig Angst gemacht hatten. Sie erzählte aber auch, dass diese Wörter sehr hilfreich seien und wunderbar klingen, wenn man sie denn erstmal kennengelernt habe. Hier wurden „Shampoo“ (ursprünglich ein englisches Wort) und „Anorak“ aus der fernen und kalten Arktis genannt. Außerdem erklärte die „Händlerin der Worte“, dass Worte wie „Freundschaft“ oder „Vertrauen“ auch zerbrechen und nur mit ganz viel Mühe wieder zusammengeflickt werden können. Bei Lügen und gebrochenen Versprechungen könne selbst die Marketenderin als ausgebildete Wortheilerin nicht mehr helfen. Die Nachricht an die Kinder (und die Erwachsenen) wurde kindgerecht, aber deutlich rübergebracht. Ein großes Problem hatte die „Händlerin der Worte“ allerdings. Ihre Lieblingswörter waren ihr am Tag zuvor aus einem kleinen, braunen Koffer geklaut worden. Deswegen beauftragte sie zum Abschluss des Theaterstückes alle anwesenden Kinder, ihr ihre Lieblingswörter zu schicken. Sie gab einem Lehrer einen weißen Umschlag mit ihrer Adresse darauf und bat um rege Teilnahme an dieser „Hilfe- Aktion“. Dem ein oder anderen Kind war sofort klar, dass man der liebenswürdigen und witzigen Marketenderin einfach helfen muss.

Trotz der beeindruckenden Länge von einer Stunde waren die Kinder vom Anfang bis zum Ende mit großer Begeisterung dabei. Sie lasen interessiert, lachten herzhaft, sangen begeistert zusammen mit der Händlerin und gaben nach jedem der dargebotenen Gesangseinlagen lauten Beifall. Im Namen aller Schülerinnen und Schüler bedankt sich das Kollegium der Klaus- Groth- Schule bei Anja Ruprecht für diese unterhaltsame Reise in die Welt der Worte.

Plattdeutscher Lesewettbewerb

Plattdütsch in Klaus- Groth- School

Heide. Neun Mädchen und Jungen aus den Klassen 3a und 4b nahmen am diesjährigen Plattdeutschen Lesewettbewerb der Klaus- Groth- Schule teil.

Bereits in den Weihnachtsferien hatten sich die Schülerinnen und Schüler fleißig auf ihren Vortrag vorbereitet. Mit viel Mut und Können trugen sie ihre plattdeutschen Geschichten dem Schülerpublikum und der Jury vor. Die Entscheidung für den 1. Platz fiel nicht leicht. Es gewann Jil Buchholz (Kl. 4b) knapp vor Henja Fischer (3a) und Leona Ehmling (4b). Jil darf nun in die 2. Runde gehen und am 14. März 2018 in die Stadtbücherei die Geschichte „Ferien bi Oma Helene“ lesen. Wir drücken ihr ganz fest die Daumen für diesen nächsten Vorentscheid!